Adressierung

Wenn Du einen Brief mit der "gelben Post" verschickst, schreibst Du natürlich vorne die Adresse des Empfängers drauf, damit die Post weiß, wo der Brief überhaupt hin soll.

Genauso besitzen Rechner im Internet Adressen, damit auch sie "wissen", an welchen Rechner eine bestimmte Nachricht gesendet werden soll.

Man unterscheidet dabei drei unabhängigen Namens- bzw. Adreßebenen: Domain-Namen, Internet-Adressen und Hardware-Adressen.

Im Internet besitzt jeder Rechner einen eindeutigen Namen, ein Name taucht also niemals zweimal auf. So ein Name besteht aus verschiedenen Elementen, die hierarchisch, also nach einer bestimmten Rangordnung, angeordnet sind. Die ranghöchste Stufe ist dabei am Ende eines Namens zu finden. Den gesamten Namensraum einer Hierarchiestufe bezeichnet man als Domain.

Ein Name wird nach festen Regeln gebildet. Er besteht aus einer Folge von Elementen, die durch Punkte voneinander getrennt sind, etwa titan.rz.uni-osnabrueck.de. Jede Hierarchiestufe, also jedes Element eines solchen Namens wird von einer dafür zuständigen Stelle vergeben.

Die oberste Hierarchiestufe eines Namens, in unserem Beispiel .de, vergibt das Network Information Center in den USA. Dort kann dieses Kürzel den Verwendungszweck des Netzes kennzeichnen: .com steht z.B. für commercial organizations (Wirtschaftsunternehmen), .edu für educational organizations (Bildungseinrichtungen). Außerhalb der USA ist die oberste Hierarchiestufe ein zweibuchstabiger Ländercode, z.B. .de für Deutschland, .uk für Großbritannien (United Kingdom) oder .ch für Schweiz.

Die einzelnen Länder vergeben dann weiter die Namen für die nachgeordnete Domain, meist an größere Organisationen (Firmen, Unis, Forschungseinrichtungen). In unserem Beispiel .uni-osnabrueck. Innerhalb dieser Einrichtungen werden wieder Namen vergeben, etwa Kürzel für Abteilungen oder Institute, z..B. .rz für Rechenzentrum oder .mathematik für das Mathematische Institut.

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